Springe zum Inhalt, oder zum Menü.
Ich hoffe, ihr seid alle gut ins Neue Jahr gekommen!
Die Übersetzung der beiden Film-Synchronbücher ist erfolgreich abgeschlossen
& ich bin wieder in Köln gelandet. Die Zusammenarbeit mit meinem finnischen
Freund & Kollegen war wie erwartet sehr lustig. Genauso wie die Silvester-Party
in Helsinki! (Ich will nicht zu viel verraten, aber es gab unter anderem einen
ABBA-Dance-Contest & ein Feuerwerk am Senaatintori).
Das war also mein erster Winter in Helsinki.
Meine beiden schönen Skianzüge mussten im Koffer blieben, denn es war der
wärmste finnische Winter seit 50 Jahren.
Statt minus 30 °C plus 5 °C und statt weißer Winterpracht überall grauer Schneematsch,
den die Finnen `liebevoll´ „loskapaska“ nennen. Was so viel bedeutet wie Dreckscheiße.
– Das erste neue Wort, das ich diesmal gelernt habe.
Aber Helsinki ist klasse, selbst voller loskapaska…
Und dann war da noch das geplante Fotoshooting in Schnee & Eis, das wir immer
wieder verschieben mussten, weil wir selbiges ja nicht hatten.
Am Tag meiner Abreise kam der Schnee zum Glück doch noch & es sah wirklich
märchenhaft aus!
Unsere Shooting-Location war der Senaatintori im Herzen der Stadt, wo auch die wunderschöne Tuomiokirkko steht.
Hinter der Kamera die Fotografin Annika Miettinen & auf der anderen Seite ich in
viel zu dünnen Outfits. Und es hat wirklich Spaß gemacht und das obwohl es bitterkalt
war. Jetzt war ich froh, dass die minus 30°C diesen Winter ausgeblieben sind ;)
Aber es war nur die ersten paar Minuten schwierig. Man gewöhnt sich schnell an
die Kälte. Außerdem hatten wir viele Motive mit Jumps, so dass ich trotz der minus 7°C
ein bisschen ins Schwitzen gekommen bin, als ich in großen Ballerina-Sprüngen in meinen Sommerklamotten immer wieder den Treppenabsatz der Tuomikirkko entlang gehüpft bin.
- Eine sehr interessante Erfahrung übrigens…
Nach 3 Stunden hatten wir dann alles im Kasten & ich durfte wieder in meine Winterjacke schlüpfen. Danke für das tolle Shooting Annika!!
Ich bin echt gespannt auf die Bilder (die ihr natürlich auch bald hier sehen könnt)!
Zur Belohnung gab es danach einen heißen Vanille-Tee von meinem besten Freund &
eine DVD-Box von Stockmann (Pasila Staffel 3).
Alles Liebe
Kati
Ein turbulentes & ereignisreiches Jahr geht zu Ende und ich melde mich aus Finnland.
Nachdem mich gleich mehrere spannende Projekte mal wieder hierher führen, nutze ich
die Gelegenheit, um mit Freunden im wunderschönen Helsinki Silvester zu feiern.
Habe mir extra einen Skianzug gekauft, denn ich war noch nie im Winter dort & meine
Freunde sagten, dass letztes Jahr um diese Zeit die Temperatur bei - 30° C lag…
Momentan haben wir - 3° C, aber das kann ja noch werden ;)
Nachdem ich bisher nur meine Interviews aus dem Dänischen & Finnischen ins Deutsche übersetzt habe, werde ich nun zwei Filmdrehbücher bearbeiten. Vor ein paar Tagen kam
der Auftrag der Münchner Synchronfirma PPA Film, die Dialogbücher zweier Filme zu
übersetzen. Ein wirklich cooler Job für einen Fan des skandinavischen Kinos wie mich :)
Zumal beide Scripte auch noch ziemlich viele böse Wörter enthalten…
Ich wusste doch, dass dieses "Fachwissen" mal irgendwann mal nützlich sein würde ;)
Der dänische Film heißt SORTE KUGLER (Schwarze Kugeln) & wird in Deutschland als
"What Goes Around" auf DVD erscheinen.
Die Übersetzung des finnischen TV-Thrillers NDA - SALASSAPITOSOPIMUS (deutscher
Titel "Deadly Cell") werde ich gemeinsam mit einem muttersprachlichen Freund machen,
der an der Uni Helsinki arbeitet. Darauf freue ich mich besonders, denn ich weiß aus
Erfahrung, dass diese Zusammenarbeit sehr lustig wird ;)
In der ersten Januar-Woche wird es neben den Übersetzungsarbeiten auch noch ein Fotoshooting geben, bei dem ich vor der Kamera einer sehr talentierten finnischen
Fotografin stehen werde. Und das vielleicht sogar im Skianzug ;) Darauf bin ich auch
schon sehr gespannt!
Jetzt erstmal ein ganz liebes Dankeschön an alle tollen Kollegen, mit denen ich in
diesem Jahr zusammenarbeiten durfte & an alle Freunde & Bekannte, die uns
unterstützt haben!!
Also: liebe Grüße aus Helsinki & euch allen da draußen einen tollen Start ins Jahr 2012!!!
Kati
Seit heute ist das Interview mit Jon Larsen von "Volbeat" online!
Das Video & den Artikel findet ihr unter
www.das-musikmagazin.de
Viel Spaß!
Bisher war ich noch nie auf einem Metal-Konzert. Aber es gibt für alles ein erstes Mal
(wie ich ja schon bei dem Türsteher gelernt habe).
Bisher habe ich auch noch nie für ein Musikmagazin berichtet…
Und seit dem 2.November tue ich das & zwar für „das-Musikmagazin.de“. Und mein erster Auftrag führte mich heute nach Oberhausen auf das Konzert der dänischen Band Volbeat.
Hier sitze ich jetzt also in der König-Pilsner-Arena & schreibe diesen Blog, inspiriert von
den Bässen der Vorgruppe Clutch (die übrigens so intensiv sind, dass selbst am
Getränkestand im Foyer noch meine Handtasche vibriert).
Das Beste heute war für mich aber das Interview, das ich am Nachmittag mit Jon Larsen, dem Volbeat-Drummer führen durfte. Auf Dänisch natürlich ;)
Und obwohl Dänisch quasi meine zweite Muttersprache ist & ich schon mehrmals auf dänisch gedreht habe, war das tatsächlich mein erstes dänisches Interview.
Jon war nett & das Interview sehr interessant. Wir haben u.a. über die aktuelle Tour &
die brandneue Live-DVD gesprochen.
Ihr könnt es in ein paar Tagen bei www.das-musikmagazin.de lesen & das Video gibt es auch ganz bald! (Wenn die Subtitles fertig sind ;)
Es macht Spaß: Die Stimmung hier ist wirklich gut & Volbeat spielen gerade die Metal-Version eines Johnny Cash-Songs :) Außerdem fällt mir gerade auf, dass viele
Metal-Fans eine raue, aber sehr herzliche Art an sich haben.
Eine sehr interessante Erfahrung!
Danke an Jon, Tourmanager Jeff & meinen Chefredakteur Benny :)
Liebe Grüße
Kati
Ich komme gerade aus dem Studio der Sendung "21TV" in Köln-Ehrenfeld.
Nachdem ich in letzter Zeit oft Bands & Regisseure interviewt habe, war ich diesmal auf
der anderen Seite des Mikrophons, denn Heuteabend war ich zum Interview eingeladen.
Und zwar live.
Erschwerend war, dass ich immer noch krank bin. Dabei habe ich schon darauf verzichtet, Halloween zu feiern. Und das obwohl ich problemlos als Vampir oder Junkie hätte gehen können – ganz ohne Make-up ;)
Dass ich die letzte Nacht ca. 16 Stunden gepennt habe, hat zumindest ein bisschen geholfen. Immerhin hat meine Stimme bis zum Ende der Sendung durchgehalten.
Und ich möchte an dieser Stelle auch nochmal der Firma Maybelline Jade für diesen
tollen Concealer danken, mit dem man jede Form von Augenringen effektiv verschwinden
lassen kann.
Den Rest habe ich versucht, mit einer Flasche Cola Light zu kompensieren.
Nicht die beste Idee meines Lebens…
Dazu kommt, dass die Anfrage für die Sendung sehr kurzfristig kam & die gesamte Organisation genauso "spontan" ablief. Daher hatte ich als zum Studio fuhr ein Gefühl,
als wäre ich auf dem Weg zu einem Blinddate.
Zum Glück stellte es sich als ein sehr nettes Blinddate heraus :)
Das Moderatoren-Duo Patrick & Gina war wirklich erfrischend & sympathisch.
Und so ein spontaner Ablauf einer Sendung hat ja auch seine Vorteile.
Nachdem ich meinen Auftritt damit begonnen habe, dass ich über das Telefonkabel gestolpert bin, ging es ganz lustig weiter.
Und ich hatte neben den Gesprächen über meine laufenden Lieblings-Projekte, wie den TV-Comedy-Piloten "Mackenhorst" & die ganz frische Zusammenarbeit mit „das-musikmagazin.de“, auch Gelegenheit über meinen „neuen Freund“, den Türsteher,
zu berichten…
Mein Comedy-Auftritt in der Sendung ist gut gelaufen. Das funktioniert zum Glück wie im Schlaf. Nur so viel: Heute ist meine Condom-Nummer viel besser angekommen, als bei der Verleihung des "Health Media Award" ;) Da hatte ich dem Veranstalter noch geraten,
lieber eine andere Nummer zu nehmen, aber er wollte ja nicht hören. Dementsprechend hatten dort nicht alle Gäste ihre Freunde daran…
Anders als heute: Die "21" in "21TV" steht übrigens für die FSK ;)
Danke an das tolle Team vor & hinter der Kamera!!!
Obwohl es mir manchmal etwas schwer fiel, mich voll zu konzentrieren, hat es wirklich
Spaß gemacht. Und ich komme gerne wieder.
Ich glaube, ich war manchmal nicht nur ein bisschen ungeschickt, sondern auch ein bisschen zu ehrlich. Naja, immerhin ist es authentisch ;) Und einen Unterhaltungswert
hat es auch.
Achja, und das Telefon ist trotzdem heile geblieben ;) Wir konnten damit sogar noch
einen Anruf von den Kollegen beim "European Music Award" in Belfast empfangen. Sie
konnten uns zwar nicht hören, aber das lag eindeutig an der Belfaster Leitung ;)
Und ich weiß jetzt: Cola Light ist auch keine Lösung. Vermutlich wäre das Interview mit weniger Fieber & weniger Coke Light etwas anders verlaufen…
Vielleicht auch nicht ;)
Für alle, die es heute nicht live gesehen haben, gibt es hier bald ein Video.
Ob & wie stark dieses Video zensiert wird, werde ich noch entscheiden
…sobald ich wieder im Vollbesitz meiner körperlichen & geistigen Fähigkeiten bin ;)
Liebe Grüße & gute Nacht
Kati
Ihr kennt vermutlich Sendungen wie „Mitten im Leben“, „We are Family“ oder „Frauentausch“. Leider.
Denn diese sogenannten Doku-Fiction-Formate schlagen einem auf verschiedenen
großen deutschen Privatsendern entgegen, sobald man es wagt, zwischen 13 & 18h
den Fernseher einzuschalten.
Deshalb habe ich nicht gezögert, als das Angebot kam, in einer Comedyproduktion mitzuspielen, die genau mit diesen Scripted-Reality-Shows abrechnet.
„Voll im Leben“ ist der Titel dieser schönen neuen Online-Sendereihe von „Scenetake“.
Das Team von Scenetake kenne ich bereits durch andere Produktionen. Seit wir 2010 für den Piloten der TV-Action-Comedy „NoBudget“ zusammengearbeitet haben, in welchem
ich die Rolle einer heißen aber dummen Maskenbildnerin spiele, rufen mich die Jungs von Scenetake regelmäßig an, wenn um ähnliche Figuren aus der Schublade „sexy, dumm & billig“ geht ;)
In „Voll im Leben“ geht es wie im „Vorbild“ um sozial schwache Familien mit Problemen:
Der minderjährige Sohn der übergewichtigen Hausfrau Adelheid & des 40-jährigen Frührentners Bernd will die Schule schmeißen, um Model & Schauspieler zu werden.
Mein Part dabei war die Figur des heißen russischen Hausmädchens Olga, das versucht,
Bernd zu verführen um der Ausweisung zu entgehen.
Der Dreh war (wie erwartet ;) sehr spaßig, vor allem, weil das Drehbuch uns viel Raum
zum Improvisieren erlaubte.
Neben dem Wiedersehen mit meinen Kollegen Lars, Daniel, Fabian, Ralf & Tino hat es mich besonders gefreut, endlich mal wieder mit der Scenetake-Haus-Stylistin Julia zu arbeiten, die es auch diesmal wieder geschafft hat, das verschlafene Entlein in einen osteuropäischen Schwan zu verwandeln ;) Danke, Julia :)
Ich glaube, die größte Herausforderung bei diesem Dreh war für alle, angesichts der durchgeknallten Improvisationen der Kollegen während der Aufnahme nicht in Gelächter auszubrechen. Wir mussten tatsächlich einige Takes deshalb wiederholen ;)
Das Ergebnis wird noch in diesem Jahr veröffentlicht.
Aber Achtung: Es wird extrem trashig! Es wurden keine Klischees ausgelassen &
sämtliche Register der Geschmacklosigkeit gezogen. Eine Parodie sollte ja immer noch krasser sein als das Original. Und bei diesem Original muss man da schon ziemlich weit
nach unten gehen…
Liebe Grüße
Kati
P.S.: Du bist eine sehr schöne Frau, Daniel!
Eigentlich ist dieser Blog dazu da, um über meine künstlerischen Projekte zu berichten.
Da ich aber zurzeit im Schauspiel- & Moderationsbereich für Projekte arbeite, über die
ich noch Stillschweigen bewahren muss, heute mal etwas anderes:
Als Schauspielerin oder Moderatorin würde ich so etwas nicht schreiben. Aber zum Glück
bin ich ja auch Stand-up Comedian ;)
Und heute möchte ich euch an der Entstehung einer neuen Comedy-Nummer teilhaben lassen. Also hier die Antwort auf die Frage: Wie wird aus einer wahren Begebenheit eine Comedy-Nummer für ein Stand-up-Programm?
Es gibt für alles ein erstes Mal. Ich wohne jetzt seit über 4 Jahren in Köln & liebe diese Stadt. Und es ist mir noch nie passiert, dass meine Freunde & ich irgendwo nicht reingelassen wurden. - Zumindest bis zu diesem Tag.
Ein ungewöhnlich warmer Oktoberabend, ich war mit drei Freunden im Belgischen Viertel unterwegs, die Stimmung war sehr gut & wir waren auf dem Weg zu meinem Lieblings-Club.
Besagter Club liegt zentral am Hohenzollernring und ist nach seiner Hausnummer benannt. Er wirkt sehr einladend, besonders weil der Eingangsbereich durch einen leuchtenden Schriftzug stets in pinkfarbenes Neon-Licht getaucht ist.
Eine befreundete Band hatte uns zu ihrem Konzert eingeladen, das genau dort statt-
finden sollte, wo ich im vergangenen Sommer mit meinen Freunden viele schöne Abende
verbracht habe. – Zumindest bis zu diesem Tag.
Denn heute gab es einen Türsteher.
Als dieser Mann mit Blick auf uns sagte „Das ist hier keine Studentenparty“, hielt ich das erstmal für einen Scherz. Denn ich habe durchaus schon Türsteher mit Charme & Humor kennen gelernt. Dieser Mann gehört definitiv nicht dazu. Als ich lachte & ihn fragte, ob
das sein Ernst sei, konnte er nicht mitlachen.
Und als ich ihm erklärte, dass wir hier regelmäßig herkommen & heute von der Band eingeladen sind, wurde sein Ton plötzlich richtig aggressiv.
Aber es geht noch skurriler:
Nachdem einer der Musiker ihm das noch mal bestätigte, erhob er auch ihm gegenüber
die Stimme „Nein! Eine Ablehnung ist eine Ablehnung!“.
Allerdings schien bei unserem „Freund von der Tür“ doch ein opportunistisch bedingter Sinneswandel einzusetzen. Denn nachdem mein Musiker-Kollege sagte, er würde jetzt mit dem Chef sprechen & das regeln, erklärte sich „The Master of the Door“ plötzlich bereit, zwei von uns nun doch reinzulassen. Jetzt waren Sneakers plötzlich gut genug
– aber auch nicht bei allen von uns. Komisch…
Sowas ist mir noch nie passiert - Zumindest bis zu diesem Tag.
Aber es geht ja noch weiter:
Eigentlich hatten wir jetzt schon keine Lust mehr auf diesen Club. – Aber auf das Konzert.
Und da die Band jetzt extra mit dem Chef sprach (Sorry für die Umstände Jungs!), wollten wir zumindest die „große Entscheidung“ abwarten.
Zu diesem Zweck setzten wir uns an einen der Tische, die etwas entfernt vom Eingang stehen. Nachdem wir dort 10 Minuten gesessen hatten, schien „The Master of the Door“ Sehnsucht zu bekommen. Er kam zu uns herüber und meinte wortwörtlich: „Könnt ihr hier mal weggehen. Das sieht scheiße aus wie ihr da sitzt.“
(Ich schreibe das hier so ausführlich, damit ihr seht, dass man manchmal gar nicht übertreiben muss, um eine Comedy-Nummer zu schreiben. Manchmal reicht die Realität völlig aus.)
Da ich in meiner Hippie-Familie viel über Toleranz & friedlichen Widerstand gelernt habe, wollte ich jetzt erstrecht dort sitzen bleiben. Genauso wie Gandhi! ;)
Weil aber zwei meiner Freunde sich damit nicht so wohl fühlten, verzogen wir uns lachend auf die nebenstehende Bank.
Es ist wohl keine Überraschung, dass „The Master of the Door“ sich auch nicht erweichen ließ, als der Manager der Band zu uns raus kam & mit ihm sprach.
Es muss aber auch wirklich schwer sein, eine so große Verantwortung für die Tür eines Clubs mit rosa Leuchtreklame zu tragen...
Immerhin weiß ich, dass meine Musiker-Kollegen trotzdem ein tolles Konzert gegeben
haben & dass die Gäste Spaß hatten (wenn sie reingelassen wurden).
Natürlich möchte ich an dieser Stelle nicht alle Türsteher angreifen.
Durch Jobs auf verschiedenen Musikfestivals habe ich ja bereits Bekanntschaft mit
einigen Angehörigen dieser Berufsgruppe gemacht. Und es gibt durchaus sympathische Exemplare dieser Sorte. Daher weiß ich auch, dass es möglich ist, diesen Job auf vernünftige, respektvolle Art zu machen.
Als ich z.B. im Juni als Moderatorin auf der „Kieler Woche“ war, wurde ich an meinem zweiten Abend auf dem Weg in den Backstage-Bereich von zwei Security-Jungs
angehalten, weil ich sie dachten, ich sei ein Groupie der Band „Contracrash“. Natürlich war das ganz schnell geklärt. Dass ich ohne Make-up sehr jung wirke weiß ich ja selbst…
Aber der Punkt ist, dass die beiden trotz allem freundlich waren.
Da können Sie noch viel lernen, Herr Türsteher.
Und nur um das anzumerken: Wir waren nicht wie das Allerletzte angezogen.
Es gibt sogar Party-Fotos, die das belegen ;) Ein paar davon haben wir auch auf dem Ring gemacht. Als diese Bilder entstanden sind, hatte unser „Freund von der Tür“ übrigens seinen besten Auftritt des Abends:
Er glaubte nämlich, wir hätten ihn fotografiert (Warum bitte???). Er sprintete auf mich
zu & wollte mir die Kamera aus der Hand reißen. So etwas habe ich noch nie erlebt.
- Zumindest bis zu diesem Tag… Seine Worte waren von großer Lautstärke & lauteten:
„Das Foto löschst du sofort, sonst rufe ich die Bullen!“
Habe ich natürlich nicht gemacht ;)
Es imponiert mir immer, wenn Menschen sich so gewählt und stilvoll ausdrücken ;)
Sein Glück, dass ich Pazifistin bin. Stattdessen wies ich ihn dezent daraufhin, dass er auf seinen Posten an der Tür zurückkehren müsse, da sich sonst womöglich Leute Zutritt verschaffen könnten, die nicht angemessen gekleidet sind.
Fazit: Leider kein Konzert für uns, dafür aber Material für eine neue Comedy-Nummer
& ein lustiger Abend in einer Tapas-Bar.
Achja: Und ich brauche einen neuen Lieblings-Club in Köln.
Wer möchte, kann diese Geschichte bald in meinem Comedyprogramm sehen.
Wenn ihr ins Theater kommt, dürft ihr übrigens anziehen, was ihr wollt.
Aber Achtung: Türsteher haben keinen Zutritt ;)
Liebe Grüße
Kati
Ab heute ist nun auch das Video zu meinem Interview mit Samu Haber beim
"Coke Sound Up" in Berlin online. Mit deutschen Untertiteln natürlich ;)
Dankeschön an die Kollegen von "L Media" für die feinen Konzertaufnahmen!
Viel Spaß!
Den Artikel gibt´s ab heute in der "Schaumburger Zeitung" und online bei
www.das-musikmagazin.de & www.music-liveandmore.com.
Viel Spaß!
Direkt nach der Verleihung des “Health Media Award” in Köln, die mir meinen ersten
Comedy-Auftritt in einem Stadion beschert hat, ging es auf die Reise nach Berlin.
Hier fand nämlich zur Feier des Tages der Deutschen Einheit am letzten Wochenende
das Musikfestival „Coke Sound Up“ statt. Genau genommen das Abschluss-Event einer
ganzen Festivalreihe.
Eine riesige Bühne direkt unter dem Brandenburger Tor, großartige Bands, 750.000
Besucher & ich durfte live berichten!
Und da der Sommer ja jetzt verspätet gerade noch mal die Kurve gekriegt hat, sogar
bei strahlendem Sonnenschein!
Es war so voll, dass die Straße des 17. Juni verdächtig an den Hyde Park während des
„Brian Jones Tribute“-Konzerts 1969 erinnerte. (Sorry, als Hippiekind stehe ich auf solche Vergleiche ;)
Unter dem Motto “Festival of Happiness” rockte folgendes Line-up die Hauptstadt: Jenix, One Night Only, Jennifer Rostock, Sunrise Avenue, Culcha Candela & Mando Diao.
Dadurch hatte ich nicht nur jede Menge Spaß, sondern auch mein zweites Interview auf Finnisch. Und zwar mit Samu Haber, dem Sänger von Sunrise Avenue.
Diesmal war ich ein bisschen aufgeregt, denn im Gegensatz zu meinem Einsatz in Helsinki war dieses Interview live & ohne die Chance, einen Take zu wiederholen. Dementsprech-
end habe ich ein paar Grammatikfehler gemacht…
Und auch diesmal ist ein böses Wort gefallen, allerdings aus Versehen. Zum Glück war
mein Interviewpartner nicht nur sehr sympathisch, sondern auch sehr humorvoll ;)
Also: Kiitos haastattelusta, Samu! Ja okein mukava konsserttimatka, Sunrise Avenue!
Den Artikel zu diesem sehr lustigen Interview, in dem Samu mit mir über seinen Weg ins Musikbusiness, das neue Album „Out of Style“ und die Zukunftspläne der Band spricht,
könnt ihr in Kürze hier & in der Schaumburger Zeitung lesen.
Liebe Grüße
Kati
Als ich in der Nacht des 6. September in Köln ankam, war meine Stimmung nicht
gerade auf dem Höhepunkt. Der Flug von Santorini hatte 2 Stunden Verspätung,
es war kalt & ich totmüde.
- Besonders, weil wir an meinem letzten Abend auf der Insel ein bisschen (zu lange)
gefeiert haben ;)
Als ich quasi im Halbschlaf am Bahnhof Deutz die S-Bahn erreichen wollte, die mich
meinem Bett ein großes Stück näher bringen sollte, passiert folgendes:
Die wunderbare Rolltreppe ist kaputt & mein Koffer hat mehr als Übergewicht.
Zum Glück ist da dieser Mann im Anzug, der ihn für mich trägt – und das ganz schön sportlich, obwohl er auf den ersten Blick nicht danach aussah ;)
Ich dachte, ich träume oder halluziniere, als er in der Bahn plötzlich zu mir sagt:
"Du bist doch Kati Rausch, oder?"
- Wow, das ging ja schnell. Da ist der Kinofilm (der ja auch nur eine kleine Independent-Produktion ist) noch nicht mal abgedreht & schon werde ich in der S-Bahn erkannt.
Meine Oma hatte also doch Recht...
Es stellt sich heraus, dass dieser hilfsbereite Mann im Anzug der Veranstalter der
"Health Media Award"-Verleihung ist. Einer jährlichen Gala, bei der ein Medienpreis
verliehen wird, der besondere Leistungen im Bereich Gesundheits-Kommunikation
auszeichnet.
Auf der 5-minütigen Fahrt teilt er mir mit, dass mein Comedy-Programm "Rauschzustand"
für einen Award nominiert sei & dass ich in den nächsten Tagen eine offizielle Nachricht
vom Vergabe-Komitee erhalten würde.
Da mein Gehirn unter akutem Schlafmangel manchmal nicht so schnell arbeitet & auch weil
die ganze Situation so absurd ist, halte ich das Ganze erstmal für einen Scherz.
Die Nachricht kam & mein Bühnenprogramm ist tatsächlich nominiert. Die Preisverleihung findet am 29.09. im RheinEnergie-Stadion statt – falls jemand vorbeikommen möchte ;)
Wenn ich mir ansehe, was die anderen Nominierten auf die Beine gestellt haben,
weiß ich nicht so genau, womit ich das verdient habe…
Naja, lustig ist "Rauschzustand" schon, aber im Vergleich…
Vielleicht belohnt mich gerade das Karma dafür, dass ich immer so viel grünen Tee
getrunken habe ;)
Jedenfalls bin ich auf den 29.09. trotzdem sehr gespannt – & freue mich auf meinen
Comedy-Auftritt im Rahmen der Veranstaltung.
Liebe Grüße
Kati
Heute sind wir endlich auf der griechischen Inselgruppe Santorini angekommen.
Hier findet die letzte Etappe der Dreharbeiten für die Kino-Komödie "Ein Reizendes Team"
statt, in der ich eine der Hauptrollen verkörpere.
Die Reise war ziemlich anstrengend... Zumal ich das Glück hatte, zusammen mit meiner Schauspieler-Kollegin Lavinia als einzige im Cast per Auto und Schiff anreisen zu dürfen.
- Danke lieber Produzent ;)
Da für eine Roadmovie-Sequenz des Films Aufnahmen an Original-Schauplätzen
benötigt werden, sind wir in den letzten 4 Tagen von München aus über Insbruck, Remini, Ancona, Patras, Loutraki & Athen gefahren & haben heute um 16h den Hafen Athinios auf der Hauptinsel Thira erreicht.
Ich hoffe, dass diese Aufnahmen richtig toll geworden sind. - Besonders die auf der
Fähre von Ancona nach Patras, denn dafür sind wir schliesslich um 4:10h aufgestanden ;)
Meine Film-Schwester Lavinia & ich verstehen uns sehr gut & ich denke, das hat uns auch geholfen, die letzten 4 Tage nicht nur unbeschadet zu überstehen, sondern auch noch Spass zu haben.
Jetzt freue ich mich umso mehr über mein gemütliches Hotelzimmer mit dem schattigen Balkon (auf dem ich gerade sitze).
Morgen drehen wir in Ia, dem Ort, an dem man die romantischsten Sonnen-
untergänge auf der ganzen Insel erleben kann. Und es fühlt sich gut an, wieder mehere
Tage hintereinander am selben Ort zu arbeiten.
Ich werde mich jetzt noch eine Runde unserem Hotel-Pool widmen, bevor nachher eine Besprechung für die Drehs der naechsten Tage stattfindet.
Am 5. September fällt für mich die letzte Klappe & ich kehre nach Köln zurück.
Mit dem Flugzeug natürlich :)
Liebe Grüsse
Kati
Seit gestern bin ich in der finnischen Hauptstadt. Helsinki ist wunderschön &
mit 27 Grad ist es hier momentan wärmer als in Köln. Ich wohne bei Freunden
im Stadtteil Kruununhaka in der Innenstadt.
Heute habe ich mein erstes Interview auf Finnisch geführt (mit einem jungen Schriftsteller vor der Tuomiokirkko, dem Wahrzeichen der Stadt). Und es hat funktioniert. Er hat mich verstanden & ich ihn auch (hoffe ich zumindest ;) Wir hatten sogar richtig Spass. Glücklicherweise kenne ich mich auch mit bösen Wörtern aus... Sorry, liebe Redaktion... aber es war ja keine Live-Übertragung ;) Und: Kiitos, Jorma!
Diese Woche fahren wir für ein weiteres Interview nach Tampere. Morgen habe ich frei & werde mich auf den Weg machen, um diese wunderschöne Stadt zu erkunden & mir die XXL-DVD-Box meiner Lieblingsserie "Pasila" zu kaufen :)
Paljon terveisiä Helsingistä
Kati
Seit heute ist meine neue Website online. Endlich!!!
Vielen Dank an alle, die geholfen haben!!!
Allen voran mein unersetzliches Kreativ-Team von „3hoch3“ aus Bremen!
Danke Marcus & Sonny!!! Und natürlich „Webdesign Haas“ für die Programmierung,
die Geduld & die Umsetzung meiner ganzen Sonderwünsche :)
Ein großes Dankeschön auch an diejenigen, die ihr technisches Knowhow mit mir geteilt haben (…ja, ich komme vom Land…). Mein Schauspielkollege Chris, der mich in die Geheimnisse von Photoshop eingeweiht hat & das Team von „Networkmedya“ aus Köln,
das neben dem Fachwissen auch die Technik mit mir geteilt hat (…irgendwann hab ich
auch einen Apple…). Danke Nadya, Joe & Sash!
Besonderer Dank gilt auch dem Cutter meiner beiden Moderations-Videos, der hier
allerdings nicht genannt werden möchte, da ihn die filmische & technische Qualität des Rohmaterials psychisch sehr mitgenommen hat. Danke Felix ;)
Jedenfalls werde ich mich ab jetzt immer mal wieder hier melden, wenn es etwas wirklich Interessantes zu erzählen gibt. – Also vermutlich nicht so oft ;)
Kati
Copyright © 2012 Kati Rausch | Imprint | Realized by Webdesign Haas + DREI hoch 3